RAPAMUNE 2 mg überzogene Tabletten 100 St

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Details
PZN 02701439
Anbieter Pfizer Pharma GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Darreichungsform Überzogene Tabletten
Produktname Rapamune 2mg
Monopräparat ja
Wirksubstanz Sirolimus
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 4
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
- Lymphangioleiomyomatose (seltene Lungenerkrankung)
- Vorbeugung der Transplantatabstoßung nach Nierentransplantationen
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Das Wirkstoff Sirolimus gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Sirolimus greift in den Zellzyklus von weißen Blutzellen (T-Zellen), die eine wichtige Rolle im menschlichen Immunsystem spielen und eine Zellgruppe der Lymphozyten darstellen, ein und verhindert so den Übergang in die Synthese-Phase. Dadurch wird die durch bestimmte Botenstoffe (Interleukin 2) vermittelte Zellteilung und das Wachstum von T-Zellen gehemmt.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette
2 mg Sirolimus
86,4 mg Lactose-1-Wasser
+ Macrogol
+ Magnesium stearat
+ Talkum
+ Glycerolmonooleat
+ Glasur, pharmazeutisch
+ Schellack
+ Calciumsulfat
+ Cellulose, mikrokristalline
214,4 mg Saccharose
+ Titandioxid
+ Poloxamer 188
+ DL-α-Tocopherol
+ Povidon
+ Carnaubawachs
+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
+ Eisenoxide und -hydroxide
+ Drucktinte, propylenglycolhaltig
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Lungenentzündung
- Infektionen mit Viren, Bakterien oder mit Pilzen
- Infektion mit Herpes simplex-Viren
- Harnwegsinfektionen
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Anämie (Blutarmut)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
- Kaliummangel
- Phosphatmangel
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
- Anstieg des Blutzuckers
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Kopfschmerzen
- Pulsbeschleunigung
- Ansammlung von Lymphflüssigkeit
- Bluthochdruck
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Akne
- Gelenkschmerzen
- Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
- Menstruationsstörung
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Fieber
- Schmerzen
- Wundheilungsstörungen
- Anstieg bestimmter Blutwerte (Lactatdehydrogenase)
- Anstieg der Nierenwerte
- Anstieg der Leberwerte
- Blutvergiftung
- Nierenbeckenentzündung
- Infektionen mit dem Zytomegalievirus
- Gürtelrose
- Hautkrebs
- Nierenschaden mit verringerter Anzahl von Blutplättchen und roten Blutkörperchen mit oder ohne Ausschlag
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Immunologische Überempfindlichkeit
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Lid und Lippen)
- Allergische Reaktionen
- Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel)
- Venenthrombose (Verstopfung der Venen)
- Lungenembolie
- Pneumonitis (Entzündliche Veränderung der Lunge)
- Pleuraerguss (Flüssigkeit in der Brustfellhöhle)
- Nasenbluten
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Bauchwassersucht
- Untergang von Knochengewebe (Osteonekrose)
- Ovarialzysten (Eierstockzysten)
- Darmentzündung (durch Clostridium difficile)
- Infektionen mit Mycobakterien (einschließlich Tuberkulose)
- Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus
- Lymphome (Veränderungen des lymphatischen Gewebes)
- Lymphoproliferative Erkrankungen nach Transplantationen
- Panzytopenie (Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen)
- Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Lungenblutung
- Leberversagen
- Schwerer Hautausschlag
- Nierenfunktionsstörungen
- Erkrankungen der Niere (Fokal segmentale Glomerulosklerose)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.

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